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Die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
im Thüringer Landtag Birgit Klaubert auf KulturTOUR
Fr 27.07.2012 11:59
© Linke
Dermbach - Im Rahmen der KulturTOUR 2012 besuchte die kulturpolitische Sprecherin und Vize-Präsidentin des Thüringer Landtags, Dr. Birgit Klaubert, die Initiatoren des Musicals «Rhönpaulus», Dr. Grammlich und Mäurer.

In den Räumlichkeiten des Kunst-und Kulturvereins Dermbacher Schloss e. V. traf man sich, um sich über die Entstehung des Musicals zu unterhalten und einen Blick auf die Vorbereitungen für die diesjährige Inszenierung zu werfen.
Erstaunlich und amüsant, wie aus einer Idee bei einem gemeinsamen Glas Bier ein derartiger Event für die Rhöngemeinde Dermbach entsteht, so Klaubert.

Doch dieser Besuch ist für die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag von weit größerer Bedeutung. Seit Jahren kämpft sie für eine angemessene Finanzausstattung von Kunst und Kultur.
Das versprochene Kulturkonzept des Freistaates Thüringen wird vom Ministerium seit Jahren nicht vorgelegt. Immer wieder kommt es dabei zu Verzögerungen. Während sich die Kunst-und Kulturvereine weiter aktiv im Freistaat bemühen, Veranstaltungen in diesem Bereich auf die Beine zu stellen und aus eigener Kraft Projekte entwickeln, stoßen sie dabei aber auch immer wieder auf finanzielle Schwierigkeiten. Insbesondere die Planungssicherheit macht ihnen schwer zu schaffen.

Kultur ist üblicherweise eine sogenannte freiwillige Aufgabe in den Landkreisen und Städten; Gelder für die Kultur fallen bei knappen öffentlichen Kassen immer wieder dem Rotstift zum Opfer und das, obwohl sich Thüringen als das Land der Kunst und Kultur sieht und dafür auch enorme Potenziale hat.
Birgit Klaubert wird nicht müde darauf hinzuweisen, dass ein Kulturfördergesetz zwar nicht alle Probleme lösen würde, aber sichern könnte, welche öffentliche Verantwortung das Land und die Kommunen haben. Ähnlich wie in Sachsen könnte Kultur als Pflichtaufgabe festgeschrieben werden.

Auch das Gespräch mit den Vertretern des Dermbacher Kunst-und Kulturvereins bestätigte die Sicht auf die Probleme und die Forderung nach mehr Stabilität in der Kulturlandschaft.
Im Anschluss an das Gespräch konnte sich Dr. Klaubert direkt vor Ort anschauen, wie die Vorbereitungen auf das Musical vom «Rhönpaulus» laufen.

Beim Aufbau des Gerüsts für die Bühne konnte man schon ahnen, welch großartiges Kulturereignis die kleine Gemeinde ihren Besuchern bieten wird. Mit großem Bedauern konnte die Vize-Präsidentin des Thüringer Landtages die Einladung, das Musical sich in diesem Sommer anzusehen, nicht annehmen. Sie ist zu dieser Zeit nicht im Lande, möchte aber gern auf folgenden Link verweisen: www.rhönpaulus-musical.de (pm/links/rbr)

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