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| | | | | Mo 06.09.2010 11:48 | | Ruhla - Zur feierlichen Einweihung der generalsanierten Bermbachtalhalle verwies der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, in Ruhla auf die Erfolge, die die Kommune im Thüringer Wald mit ihrer Stadtumbaupolitik unter der Devise «vom Industrie- zum Erholungsort» erreicht habe. «Das Stadtentwicklungskonzept in Ruhla war in den vergangenen zehn Jahren sehr erfolgreich», erklärte Minister Carius.
Der Stadtumbau in Ruhla wurde bislang mit rund 20 Millionen Euro vom Land und Bund unterstützt. Das unter Beteiligung der Bürger entstandene Stadtentwicklungskonzept hat beispielsweise zur Herstellung des Karolinenparks mit Kinder- und Wasserspielplatz auf einer Industriebrache geführt. Die Herausbildung eines Stadtzentrums wurde durch gezielte Grundstückskäufe durch die Stadt langjährig vorbereitet. Besonders gefährdete Objekte wurden in den schwachen Wintermonaten mit dem lokalen Handwerk gesichert.
Die Bermbachtalhalle, eine Sporthalle von 1972, wurde für drei Millionen Euro saniert. Davon kamen 1,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm «Stadtumbau Ost». Sie steht 460 Schülern aus Grundschule und Gymnasium für den Schulsport zur Verfügung. Ferner wird sie von rund 800 Freizeitsportlern der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Ruhla genutzt. Für die erfolgreichen Handballer des TSG - die Handball-Damen errangen den Landesmeistertitel - war der Umbau besonders wichtig, da die Sporthalle nicht den nationalen und internationalen Standards für Handballwettkämpfe entsprach. «Für eine «Sportstadt» wie Ruhla musste einfach eine vernünftige und funktionale Halle her», sagte Bauminister Carius. (pm/tmbv/rbr) | |
| V.i.S.d.P.: Rainer Beichler |
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